Vom ersten Kontakt mit den Welpeninteressenten*in bis zur Abholung des Welpen vergeht meist eine längere Zeit, in diesen Zeitraum und auch nach der Abgabe stehe ich jederzeit dem Welpenkäufer*in zur Verfügung. 

 

Und dann wird der mühsam und liebevoll aufgezogene Welpe abgeholt, der Welpenkäufer*in geht und nun? Nichts, bzw. wenig. Kein Anruf wie sich der Welpe eingelebt hat, keine Fotos. Auf Nachfrage vielleicht mal eine kurze Antwort oder ein (!) Bild.

 

Ich stand zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung, hielt den Welpenkäufer*in über jeden Schritt vom Beginn der Läufigkeit, geklappten Deckakt, Tierarztterminen, Impfungen, Wurfverlauf, Welpenaufzucht, Welpengewicht auf den Laufenden. Fotografierte und filmte so viel es, neben der anstrengenden Aufzucht, ging. Ich lade den Welpenkäufer*in zum Besuch der Welpen ein, lassen ihn in unsere Privatsphäre und machen alles dass der Welpe den optimalen Start in sein Leben hat.

 

Ist für den Welpenkäufer*in wirklich mit der Bezahlung des Kaufpreises alles erledigt? Meint der Welpenkäufer*in mich interessiert unser Welpe/sein Hund nicht mehr? 

 

Ich frage mich immer womit ich das verdient habe und bin tief enttäuscht wenn wir nichts mehr von unseren Zöglingen hören. Meint der Welpenkäufer*in dass ich als verantwortungsbewusster Züchter und Mopsliebhaber wirklich keine Gefühle für den abgegebenen Hund haben?

 

Für mich gehört dieser Kontakt auch zur Zucht, denn wenn ich weiß dass es dem Hund gut geht kann ich ruhiger Leben. Ich merke bei diesen Kontakten dass es dem Hund und dem Käufer*in mit dem Kauf gut geht.

 

Liebe Hundekäufer*in, haltet Kontakt zu Euren Züchter. Er wird es Euch mit lebenslanger Hilfe in jeder Situation danken.

 

Vielleicht bin ich jetzt einigen Käufer*innen auf die Füße getreten, aber auch dies muss mal sein.

 

Nix für ungut.

 

Thomas 

Mopszucht Frankenzwergla